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Kredite umschulden und viel Geld sparen!

Umschuldungen (Kredite umschulden)

Da die Zinsen auf einem historischem Tief angelangt sind, lohnt es sich in den meisten Fällen, bestehende Kredite in einem neuen, zinsgünstigeren Kredit zusammen zu fassen. In der Regel können so auch noch vielfach überteuerte Restschuldversicherungen wegfallen.

Vorsicht ist trotzdem geboten, da die bisherigen Kreditgeber oft eine Vorfälligkeitsentschädigung erheben dürfen.

Das Umschulden lohnt sich immer wenn die Zinsen höher als momentan marktüblich sind und noch eine lange Laufzeit des Kredites bevorsteht.

Wann lohnt sich das Umschulden?

Ganz besonders effektiv ist ein Umschulden, wenn für die bisherigen Kredite Restschuldversicherungen bestehen. Diese sollen zwar in Notfällen helfen die Familie vor den Folgen einer Insolvenz zu schützen, halten aber in vielen Fällen nicht was sie versprechen. Da die Restschuldversicherung zum bestehenden Kredit gehört, kann sie nicht gekündigt werden, wird aber bei einer Umschuldung aufgelöst. Leider bekommt man weder Abschlusskosten noch bezahlte Prämien zurück, allerdings erstattet die Versicherung die Kosten, die für den Rest der Laufzeit bereits bezahlt und oft auch noch finanziert worden sind. Dabei kann es sich um einige tausend Euro handeln.

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Das Umschulden an sich ist relativ einfach. Man sucht sich einen neuen Kreditgeber mit günstigen Zinsen und bezahlt die alten Kredite zurück. Oft übernehmen das die neuen Kreditgeber, man nennt dies auch Kreditablösung. Dann hat man nur noch den neuen Kredit zurück zu bezahlen.

Umschulden lohnt sich natürlich auch beim Dispo-Kredit, indem man den relativ teuren Dispo durch einem zinsgünstigeren Ratenkredit ablöst.

Wie geht das Umschulden?

Das Procedere ist für Nichtfachleute nicht immer einfach, deshalb kann man das auch einem Portal wie kreditnetzwerk.de übertragen. Hier werden Kreditanfragen kostenfrei an Spezialisten auf diesem Gebiet weitergeleitet.

Ansonsten ist der Vorgang immer derselbe: Man überprüft zuerst seine laufenden Kredite auf Zinsen und Laufzeit und Nebenkosten wie enthaltene Restschuldversicherung. Dann errechnet man den neuen Kreditbedarf. Hier sollte man die Vorfälligkeitsentschädigung auf keinen Fall vergessen, am besten die Höhe bei der „alten Bank“ erfragen. Achtung! Seit 2010 dürfen Banken nur noch höchsten ein Prozent der offenen Kreditsumme berechnen und das auch nur, wenn der Kredit noch länger als zwölf Monate läuft. Ist die Laufzeit weniger als ein Jahr sind es nur noch 0,5 Prozent.

Dann gilt es zu überlegen, wie lange der neue Kredit laufen soll, denn das ist maßgebend für die Ratenhöhe. Diese sollte so gewählt werden, dass genügend Luft für eintretende Notfälle bleibt.

Die Ratenhöhe wird sehr wahrscheinlich eh niedriger als die bisherigen, da die Kredite nun zusammen gefasst sind und die Prämien für Restschuldversicherung wegfallen.

-> Umschuldung beantragen

 

KREDITVERGABE – Vorraussetzungen und Rahmenbedingungen oder WAS PRÜFT DIE BANK?

Sie benötigen Geld (wer braucht das nicht)? Dann kann der Abschluss eines Ratenkredits die Finanzlücke schließen, egal ob eine Renovierung ansteht, oder die Anschaffung eines Autos oder auch die Einrichtung der neuen Wohnung. Nun ist aber auch klar: Leiht Ihnen eine Bank Geld, dann erwartet sie auch, dass sie das geliehene Geld wieder zurück erhält. Hier hat die Bank ein klares Vorgehen zur Überprüfung der Kreditwürdigkeit eines Kunden. Um diese Wahrscheinlichkeit richtig einschätzen zu können, prüft die Bank vor Vertragsabschluss alle kreditrelevanten Informationen – hierbei handelt es sich um die so genannte Bonitätsprüfung, mit der die Bank beurteilt, ob Sie kreditwürdig sind.

Um nun Ihre Kreditwürdigkeit zu überprüfen macht sich die Bank ein sorgfältiges Bild Ihrer persönlichen finanziellen Situation. Welche laufenden Einnahmen stehen welchen laufenden Ausgaben gegenüber? Wie ist Ihre Vermögenssituation? Steht Ihre finanzielle Situation im Verhältnis zur Höhe Ihres gewünschten Kredites? Ihre Einnahmen und Ausgaben müssen Sie in Form von Kontoauszügen oder Gehaltsbescheinigungen angeben.

So muss ein regelmäßiges Einkommen gewährleistet sein, das in einem gesunden Verhältnis zur Summe des Ratenkredits oder der gesamten bisherigen und der gewünschten Verpflichtungen steht. Was in diesem Fall „gesund“ ist, obliegt dem Entscheidungsspielraum der Bank.

Neben den Einkommensverhältnissen prüft die Bank natürlich auch Ihre Ausgaben und finanziellen Verpflichtungen und Ihre bisherige Kreditwürdigkeit. Hierzu greift sie u. a. auf Angaben von Auskunfteien wie der SCHUFA zurück und macht von Bewertungsinstrumenten, dem sogenannten Scoring, Gebrauch.

Am Ende der Bonitätsprüfung steht die Kreditentscheidung. Stehen verschiedene negative Einträge in der Schufa (nicht bezahlte Kreditraten, Telefonrechnungen o.ä.) dann können Sie die Kreditvergabe meist vergessen. Wer durch eine Schufaauskunft als schlechter Schuldner gebranntmarkt ist kann nicht auf eine normale Kreditvergabe hoffen. Dies gilt umso mehr, wenn sogenannte harte Merkmale in der Schufa eingetragen sind, als da sind: geplatzte Rechnungen, nicht bezahlte Kreditraten oder gar Pfändungen, ein Haftbefehl oder eine Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung oder ähnliches.

Problematisch ist auch, wenn eine Bank davon ausgehen muss, daß die offenen Kredite bei Ihnen keine weiteren Kreditraten mehr zulassen. Hier kann allerdings oft durch eine Umschuldung mit niedrigerem Zinssatz oder Kreditzusammenfassung wieder etwas Luft entstehen.

Ganz klar gilt aber in jedem Falle, Führt die Überprüfung Ihrer finanziellen Situation dazu, daß Sie als ausgelastet gelten (d.h. mit Ihrem Einkommen keine weiteren Kreditraten mehr bezahlen können), dann wird Ihnen der Kredit verwehrt. Hier gibt es nur in Ausnahmefällen noch Optionen, beispielsweise durch Beleihung von Wertgegenständen oder Immobilien.